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CFO Jürgen Deters in der Empfangshalle vor einer Fensterfront.

Zahlen erzählen Geschichten

Chief Finanial Officer (CFO) Jürgen Deters

Seit Anfang dieses Jahres bereichert Jürgen Deters unser Team. Der neue CFO der SCHULZ Gruppe bringt langjährige Erfahrung und frische Perspektiven mit, bewahrt eine starke Haltung und hat den Mut, Dinge weiterzudenken. Im Interview beschreibt er, wie er das macht.

Herr Deters, was hat Sie in Ihren über 30 Jahren Führungserfahrung besonders bewegt oder motiviert?

Mich hat schon immer das aktive Mitgestalten begeistert – egal ob unternehmerische Strukturen, Prozesse oder Zusammenarbeit. Die Zahlen sind mir dabei wichtig, denn daraus lassen sich ganze Geschichten ablesen. Hinter jeder Entwicklung stehen Menschen, Entscheidungen und Prozesse. Genau dort setze ich an: Aus den Zahlen heraus Potenziale entdecken und sichtbar machen. Ich möchte Zusammenhänge verstehen, Strukturen optimieren und dadurch gemeinsam mit den Teams etwas bewegen. Diese Kombination aus Verantwortung und Zusammenarbeit ist für mich bis heute eine der wichtigsten Motivatoren.

Sie waren über zwei Jahrzehnte als CFO und kaufmännischer Leiter tätig. Wie hat sich diese Rolle im Laufe dieser Zeit verändert?

Die Rolle ist heute deutlich breiter aufgestellt. Neben klassischen Finanzthemen geht es heute auch viel um unternehmerische Verantwortung, Transparenz und Zukunftsfähigkeit. Wir bewegen uns an der Schnittstelle von Strategie, Organisation und operativem Geschäft. Themen wie Digitalisierung, Transparenz und Geschwindigkeit sind zentral geworden. Gleichzeitig bleibt unser Anspruch, Orientierung zu geben – nicht nur über Zahlen, sondern auch über Zusammenhänge im Marktgeschehen. Der Bereich Finance wird also als Teil eines Teams verstanden, das gemeinsam unternehmerische Verantwortung trägt.

Was hat Sie daran gereizt, Teil der SCHULZ Unternehmensgruppe zu werden?

Die Kombination aus Größe und Bodenständigkeit hat mich überzeugt. Man spürt hier die gewachsene Kultur eines mittelständischen Unternehmens mit klaren Werten und echter Substanz. Ich erlebe hier ein Umfeld, das offen, direkt und gleichzeitig sehr verbindlich ist. Entscheidungen werden nicht über lange Wege getroffen, sondern im direkten Dialog. Dazu kommen eine klare Positionierung sowie die Möglichkeit, Dinge gemeinsam direkt umzusetzen. Das passt genau zu meinem Anspruch.

Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen besonders wichtig?

Aus Erfahrung weiß ich, wie wichtig Zuhören ist. Das kann ich zum Glück ganz gut. So lassen sich auch die Zwischentöne erfassen, die vielleicht sonst nicht registriert werden. Für mich zählt ein respektvoller und wertschätzender Umgang auf Augenhöhe zu den Grundpfeilern guter Zusammenarbeit. Unabhängig von Hierarchien oder Rollen – entscheidend ist der Beitrag zum Ganzen. Ich bin davon überzeugt: Wenn Menschen sich gesehen fühlen und Verantwortung übernehmen können, entsteht Leistung fast von selbst. Dazu gehört Anerkennung genauso wie eine offene Fehlerkultur. Eine vertrauensvolle Kommunikation ist ausschlaggebend für genau die Kultur, die erfolgreiche Zusammenarbeit möglich macht.

Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer aktuellen Rolle?

Zunächst geht es mir darum, das Unternehmen, Projekte und auch Kund:innen und Partner wirklich zu verstehen. Noch bin ich in der Einarbeitungsphase und lerne jeden Tag dazu. Ich freue mich auch darauf, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen in nächster Zeit kennenzulernen. Ziel ist es, Orientierung zu geben und Rahmenbedingungen zu entwickeln, in denen alle ihr Bestes einbringen können. Darauf aufbauend geht es mir darum, die kaufmännischen Strukturen so weiterzuentwickeln, dass sie das Wachstum der Gruppe nachhaltig unterstützen. Transparenz, Steuerungsfähigkeit und eine solide Finanzstrategie – das sind meine Prioritäten.

Für mich zählt ein respektvoller und wertschätzender Umgang auf Augenhöhe zu den entscheidenden Grundpfeilern guter Zusammenarbeit.

Jürgen Deters, CFO bei SCHULZ

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CFO Jürgen Deters in der Empfangshalle vor einer Fensterfront.