30 Kilometer Kabel für smartes Design
Technische Gebäudeausstattung (TGA) bei GRIMME
Klare Linien, durchdachte Raum- und Nutzungskonzepte sowie ein hoher gestalterischer Anspruch:
Am Stammsitz der GRIMME Gruppe in Damme entsteht aktuell ein modernes Bürogebäude, das Architektur und Innenarchitektur auf moderne Art miteinander verbindet. Hier sind intelligentes Design mit smarter Technik gefragt und damit unser Einsatz in puncto ganzheitlicher Gebäudetechnik.
Der Neubau inklusive ausgefeilter Verbindungsbrücke wurde an den Bestandsbau angeschlossen und setzt auf hochwertige Lösungen bis ins Detail. „Das ist ein sehr hochwertig konstruiertes, zukunftssicheres Bürogebäude – sowohl von der Ausstattung als auch von der technischen Umsetzung her. Wir sehen hier ein durchdachtes Gesamtkonzept“, beschreibt unser Projektleiter Dominik Garling die Herausforderungen.
Im Neubau der GRIMME Gruppe sorgt eine intelligent vernetzte Gebäudeinfrastruktur für moderne Arbeitswelten mit hohen Anforderungen an Technik und Design.
Intelligente Beleuchtungs-, Netzwerk- und Gebäudetechnik wurde konsequent in das architektonische Gesamtkonzept des Neubaus integriert.
Ein zentrales Element ist die Beleuchtung: Statt Standardlösungen prägen durchgehend verlaufende Lichtlinien, gezielte Akzentbeleuchtung und individuell geplante Lichtkonzepte das Gesamtbild. Gemeinsam mit der anspruchsvollen Innenarchitektur entsteht so ein stimmiges Zusammenspiel aus Funktion und Atmosphäre. Dominik Garling beschreibt die Dimensionen: „Um dies zu realisieren, haben unsere Teams rund 30 Kilometer Netzwerkkabel und etwa 1.300 Anschlüsse installiert – für eine Infrastruktur, die den Anforderungen moderner Arbeitswelten entspricht.“ Gesteuert wird das Ganze über KNX-Bussysteme für die intelligente Gebäudeautomation. So lässt sich die Beleuchtung bedarfsgerecht regeln und trägt zur Nachhaltigkeit bei, indem z. B. Sensoren für das automatische Ausschalten von nicht benötigten Lichtquellen sorgen.
Besonderes Augenmerk lag auf der Integration der Technik in das architektonische Konzept. Klassische Steckdosen an den Wänden wurden bewusst vermieden. Stattdessen verlaufen Kabel, Anschlüsse und Stecker dezent im Boden – unsichtbar unter einem schmalen Bürstenkanal. Von dort können Kabel direkt zu den Arbeitsplätzen geführt werden.
Neben der Beleuchtungs- und Netzwerktechnik haben wir auch Trafotechnik für das Gebäude modernisiert und leistungsstärker ausgelegt, um sowohl den Neubau als auch das Bestandsgebäude zuverlässig zu versorgen. Das Projekt ist Teil umfangreicher Investitionen der GRIMME Gruppe in ihre Standorte. Für uns ist das Bauvorhaben ein gutes Beispiel dafür, wie moderne Gebäudetechnik heute gedacht wird: intelligent vernetzt, architektonisch integriert und mit einem klaren Anspruch an Qualität, Funktion und Gestaltung.
Die beste Gebäudetechnik fällt oft gar nicht auf. Sie arbeitet im Hintergrund, unterstützt die Nutzung und wird gleichzeitig Teil des architektonischen Gesamtkonzepts.
Dominik Garling, Projektleiter Gebäudeautomation