Wenn Präzision zur Serie wird
Modulare Insert-Molding-Automation für höchste Anforderungen
Insert-Molding-Automation zur Fertigung hybrider Bauteile für die Automobilindustrie
Hybride Bauteile (Metall-Kunststoff-Verbundteile) gehören zu den unscheinbaren, aber entscheidenden Komponenten moderner Fahrzeuge. Sie müssen millionenfach funktionieren – präzise gefertigt, zuverlässig montiert und reproduzierbar geprüft werden.
Für die iwis mechatronics GmbH & Co. KG aus Schwaigern, einem erfahrenen Zulieferer der Automobilindustrie, haben unsere Spezialist:innen im Sondermaschinenbau genau dafür eine maßgeschneiderte Lösung realisiert: eine hochautomatisierte Insert-Molding-Automationszelle zur Herstellung elektronischer Kontakte.
Die Ausgangssituation
Bei iwis mechatronics stand eine klare Aufgabe im Raum:
Die Herstellung dieser hybriden Bauteile sollte hochautomatisiert, taktschnell und gleichzeitig maximal prozesssicher erfolgen – bei sensiblen Kupferkontakten, engen Platzverhältnissen und hohen Qualitätsanforderungen aus der Automobilindustrie.
Zudem war wichtig: Die Anlage sollte nicht nur heute funktionieren, sondern zukunftsfähig sein – modular erweiterbar und flexibel für weitere Produktvarianten.
Unser Ansatz
Gemeinsam mit iwis mechatronics entstand das Konzept einer modular aufgebauten Insert-Molding-Automationszelle, bei der alle Prozessschritte intelligent ineinandergreifen – von der Kontaktzuführung bis zur geprüften Baugruppe.
Im Mittelpunkt: eine zentrale SCHULZ-Software, die Pressen, Roboter, Handling und Peripherie zu einem durchgängigen Prozess verbindet.
Der modulare Aufbau sorgte dabei nicht nur für hohe Flexibilität, sondern auch für eine kurze Projektdurchlaufzeit.
Der Prozess – automatisiert bis ins Detail
Hochpräzise, flexible Insert-Molding-Automationszelle
- modularer und flexibler Aufbau zur Produktion unterschiedlicher Produktvarianten
- äußerst robuster 6-Achs-Roboter zur Beladung der Spritzgussmaschine in sehr kurzer Taktzeit
- nahezu alle gängigen Robotertypen einsetzbar
- smarte Greifertechnologie für empfindliche und komplexe Einlegeteile
- vorausschauend geplant mit Raum zur Integration weiterer, zusätzlicher Module
(Presse, Entnahmehandling, Scara-Roboter, Reinigungsstation, Prüfung WT-Bestückung, Vibrationsförderer, Any-Feeder) - geringe Projektdurchlaufzeit durch modularen Aufbau
Zuführung der Kupferkontakte
- Auf- und Abwickeleinheit von SCHULZ Systemtechnik, optimal integriert durch SCHULZ-Software
Excenterbiegepresse
- ohne eigene Steuerung, optimal eingebunden durch SCHULZ-Software
- unterschiedliche Pressentypen integrierbar (Servo, Excenter, hydropneumatisch)
Servotrennpresse mit Kontaktentnahme
- Antrieb durch Rollengewindetrieb
- hohe Tragfähigkeit und Steifigkeit
- hohe Dynamik und Drehzahlfähigkeit
- ohne eigene Steuerung, optimal integriert durch SCHULZ-Software
- schnelles Handling
Aufgruppierung der Kontakte
8-fach-Einlege- und Entnahmegreifer
- äußerst flacher Greiferaufbau für höchste Präzision und idealen Kraftfluss
- dadurch geringerer Werkzeugöffnungsweg
- innovative schwimmende Lagerung zur präzisen Positionierung der Einlegeteile
- Schnellwechselschnittstelle für kurze Rüstzeiten
Be- und Entladen der Spritzgussmaschine
Getaktete Kühlstrecke als Schnittstelle zur Prüfstation
Technische Highlights auf einen Blick
- modular aufgebaute Insert-Molding-Automationszelle
- Be- und Entladen der Spritzgussmaschine
- 6-Achs-Roboter für schnelles, flexibles und präzises Handling
- 8-fach-Einlege- und Entnahmegreifer mit extrem flachem Aufbau
- zentrale Steuerung aller Module über SCHULZ-Software
- Platzreserve für zukünftige Erweiterungen (z. B. weitere Pressen, Prüf- oder Reinigungsstationen)
- sehr gute Zugänglichkeit zu allen relevanten Anlagenteilen
Das Ergebnis
Mit der neuen Automationszelle verfügt iwis mechatronics über eine stabile, hochproduktive Serienlösung, die Qualität, Taktzeit und Prozesssicherheit zuverlässig vereint.
Gleichzeitig schafft das modulare Anlagenkonzept die Grundlage für zukünftige Anforderungen – ein entscheidender Faktor in einem dynamischen Marktumfeld.
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Diese Anlage zeigt sehr gut, worauf es bei der automatischen Fertigung anspruchsvoller Werkstücke ankommt: Präzision im Detail, stabile Prozesse und eine modulare Architektur, die auch zukünftige Anforderungen mitdenkt.
Bernd Mühl, Vertriebsleiter Sondermaschinenbau, SCHULZ Systemtechnik