Manuel Trebbin

Manuel Trebbin

Vom Auszubildenden zum Chef
– in nur sieben Jahren

Top-Karriere: In gerade mal sieben Jahren wurde Manuel Trebbin vom Auszubildenden zum Niederlassungsleiter am Standort Lebus. Eigentlich hatte er eine ganz andere Laufbahn geplant. Im Nachhinein ist er jedoch froh über den Wink des Schicksals und rät jungen Menschen, erst einmal praktische Erfahrungen zu sammeln.

Der gelernte Elektroniker erinnert sich:

Eigentlich wollte ich Profifußballer werden. Dafür trainierte ich zunächst an der Sportschule Frankfurt und später an der Sportschule in Berlin. Doch als klar war, dass es mit einer Karriere in diesem Bereich nichts werden würde, entschied ich mich, auf mein technisches Verständnis zu setzen. So begann ich eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei SCHULZ Systemtechnik in Lebus.

Schnell absolvierte ich die Lehre und arbeitete kurz darauf schon als Projektleiter. Hier hatte ich viel mit Ingenieuren und Handwerksmeistern zu tun und mir wurde klar, dass ich mich weiterbilden muss und habe deshalb ab 2011 nebenberuflich die Meisterschule besucht.  Eine schöne Zeit. Ich habe damals viele interessante Menschen aus anderen Berufen kennen gelernt. Privat musste ich dafür jedoch viel zurückstecken. Für Freundin und Hobbys war leider wenig Zeit. Über drei Jahre fuhr ich jedes Wochenende zur Meisterschule nach Frankfurt. Groß war die Erleichterung als ich dann im letzten Jahr den Meisterbrief in den Händen hielt.

Ursprünglich wollte ich einmal Elektrotechnik nach dem Abitur studieren. Doch meine Noten reichten nicht für die begrenzten Studienplätze. Im Nachhinein bin ich aber froh darüber. Heute würde ich jedem empfehlen, erst einmal praktische Erfahrungen zu sammeln. Meine Karriere verlief auch so blendend. Seit Anfang 2015 bin ich Niederlassungsleiter in Lebus und für alle Belange, die den Standort betreffen, zuständig. Ich berate Kunden vor Ort, schreibe Angebote, erstelle Schalt- und Übersichtspläne, akquiriere neue Aufträge und sorge für deren Abwicklung, um die Auslastung der 18 Mitarbeiter zu gewährleisten.

Hier in Lebus entwickeln und warten wir in erster Linie computergesteuerte Systeme für Nutztieranlagen. Diese Systeme steuern das Klima, die Beleuchtung und Fütterungsprozesse bis hin zu Alarm- und Überwachungseinrichtungen in den Tierzuchtbetrieben. Ziel ist es, mit unserem Know-how am Standort Lebus künftig auch in anderen Branchen vorzudringen.

Auch wissenstechnisch möchte ich mich weiterentwickeln und schon bald an der Handwerkskammer eine Ausbildung zum Betriebswirt absolvieren. Bei dem technischen Wandel muss man ständig am Ball bleiben.