Christian Harms-Zumbrägel

Christian Harms-Zumbrägel

Ausbildungsberuf:

Duales Studium Elektrotechnik

Ich heiße Christian Harms-Zumbrägel, bin 22 Jahre alt und mache ein duales Studium im Bereich Elektrotechnik am Standort Visbek.

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Bereits nach der Realschule war mir klar, dass ich gerne etwas im technischen Bereich machen möchte. So besuchte ich das berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Informationstechnik in Cloppenburg. Bereits vor dem Abitur bin ich auf das System des dualen Studiums aufmerksam geworden und war sehr angetan. Neben dem Besuch der Hochschule habe ich hier die Möglichkeit, parallel eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik zu machen. So kann ich das in der Theorie Erlernte direkt mit der Praxis verknüpfen. Diese Grundlagen und Erfahrungen helfen mir später sicherlich, um z.B. als Planer bei SCHULZ die Problematiken vor Ort auf der Baustelle besser einzuschätzen und entsprechend zu reagieren. Dadurch kann ich mich als Planer oder als Programmierer später auf Augenhöhe mit den Monteuren vor Ort verständigen. Ein weiterer Grund für das duale Studium ist, dass man durch die Firma im Studium unterstützt wird. Sei es nun finanziell oder aber auch durch Nachhilfe und Betreuung bei Problemen.

Wie ist der Ablauf der Ausbildung und welchen Abschluss erreichst Du nach Beendigung der Ausbildung?

Mein Studium dauert etwas mehr als 3 ½ Jahre. Wobei ich mit meiner eigentlichen Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik bereits nach 2 ½ Jahren fertig bin. Ein Semester dauert im dualen Studium an der PHWT in Oldenburg ca. 12 Wochen.  In einem dreimonatigen Zyklus wird also zwischen dem Studium (Theoriephase) und der Ausbildung (Praxisphase) gewechselt. Während der Ausbildung in Visbek hat man keine Berufsschule. Durch das Studium ist man für den Theorieteil dennoch gut vorbereitet und man muss sich nur einen geringen Teil in Eigenarbeit aneignen. In den ersten Praxisphasen fährt man gemeinsam mit den Monteuren zu den Baustellen und erlernt die handwerklichen Grundlagen, die ein Elektroniker benötigt. Vom Kabelverlegen über den Anschluss von Lampen bis hin zum Anschließen und Verkabeln von Schaltkästen. Im späteren Verlauf der Praxisphasen kommt man in das Planungsbüro. Hier bekommt man den ersten Einblick in seinen späteren Tätigkeitsbereich. Nach meiner Ausbildung werde ich Elektroniker für Automatisierungstechnik sein. Ebenfalls werde ich nach meinem Studium den Bachelor of Engineering in Elektrotechnik besitzen.

 

Welche Voraussetzungen sollte man als Bewerber für diesen Beruf mitbringen?

Die Hochschulreife ist natürlich eine erste Voraussetzung. Außerdem sollte ein grundlegendes Interesse an der Elektrotechnik bestehen. Ist dieses nicht vorhanden, wird man auf Dauer kein Spaß am Studium haben. Man darf auf alle Fälle den Zeitaufwand für das Studium nicht unterschätzen. Nicht selten verbringt man in den Theoriephasen den gesamten Tag in der Uni, um danach noch bis in den Abend hinein das Gelernte aufzuarbeiten. Eine vorlesungsfreie Zeit zur Vorbereitung auf die Klausuren gibt es hier nicht. Selbstverständlich bleibt aber noch genug Zeit, um auch mal Abende gemeinsam mit seinen Freunden zu genießen und Spaß zu haben.

 

Warum hast Du Dich für SCHULZ entschieden?

Ich habe mich für SCHULZ Systemtechnik entschieden, da man mir hier direkt das Gefühl gegeben hat, von mir überzeugt zu sein und hinter mir zu stehen. Außerdem erfährt man hier sehr gute Unterstützung, wenn man mal Probleme im Studium oder in der Ausbildung hat. Dadurch, dass SCHULZ auch mehrere Auszubildende einstellt, wird einem jedes Jahr eine gute Jugendgruppe geboten, mit der man gerade bei Betriebsfeiern oder in der Firma auch Spaß haben kann.

 

Wie ist SCHULZ als Arbeitgeber? Wie ist die Arbeitsatmosphäre?

Trotz der hohen Mitarbeiterzahl ist die Arbeitsatmosphäre sehr familiär. Man hat nicht das Gefühl, dass die Geschäftsleitung oder andere Führungskräfte von oben herab auf einen schauen. Bei SCHULZ begegnet man sich auf Augenhöhe. Egal, ob man Abteilungsleiter, Monteur oder Verwaltungskraft ist. Hier wird jede Meinung ernst genommen. Auch als Auszubildender trifft man bei Verbesserungsvorschlägen auf offene Ohren. Durch den offenen und ehrlichen Umgang mit den anderen Mitarbeitern fühlt man sich direkt gut aufgehoben. Und wenn der Tonfall auf den Baustellen mal etwas rauer ist, merkt man spätestens beim entspannten Unterhalten und gemeinsamen Lachen auf dem Rückweg, dass die Monteure eigentlich nichts Böses wollen, sondern selber vielleicht einfach nur einen schlechten Tag hatten.

 

Was mir besonders gut gefällt:

Besonders gut gefällt mir, dass man bei SCHULZ in allen Abteilungen arbeitet. Dadurch wird einem das breite Spektrum des Unternehmens deutlich. Vom Schaltschrankbau über Biogasanlagen und Mischfutterwerke bis hin zu Ställen für Bauern bekommt man alles zu sehen. Dies gibt einem die Möglichkeit, Interessen in einem Bereich zu entdecken, womit man vielleicht vorher nicht gerechnet hätte. Außerdem gefällt mir der Umgang auf dem Büro sehr gut. So bekommt man schnell die Grundlagen als Planer beigebracht und man fängt schnell an, selbstständig zu arbeiten.