| Gewappnet für den Winterdienst |
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Pressemitteilung Nr. 01/09 vom 19.01.2009 - von Michael Jungeblut Viele Straßenmeistereien lagern ihr Streugut in Holzsilos. Dabei darf die anhaftende Feuchtigkeit nicht mehr als 0,6 Prozent betragen. Wird dieser Wert überschritten, kann es beim Beladen der Streufahrzeuge nicht unerhebliche Schwierigkeiten geben. „Die Qualität des Auftausalzes bereits bei Anlieferung zu bestimmen ist eine wichtige Aufgabe und war in der Vergangenheit fast nicht möglich“, berichtet der Leiter der Straßenmeisterei Jever, Werner Lührs. „Kaum eine Straßen- oder Autobahnmeisterei war in der Lage, den Anteil der anhaftenden Feuchte sofort oder schnell zu ermitteln. Rein visuelle Beurteilungen der gelieferten Mengen waren stets riskant und kaum geeignet, Auftausalze vorbehaltlich der späteren Auswertung der Kontrollprüfung durch ein Prüfinstitut zu bemängeln“, so Lührs. Die Folge: Ein reibungsloses Beladen der Fahrzeuge war nicht mehr gewährleistet und der Winterdienst konnte oft nur mit nicht akzeptablen Verzögerungen einsetzen.Nicht nur in Jever habe man lange nach einer wirtschaftlichen Lösung gesucht, die es ermöglicht, den Feuchtegehalt vor der Einlagerung rasch zu bestimmen. „Eher durch Zufall sind wir dabei auf ein Feuchtemessgerät der Firma SCHULZ Systemtechnik gestoßen“, erzählt Lührs. Das Visbeker Unternehmen setzt die Technik seit langem in der Mischfutterbranche ein. Für die Anforderungen der Straßenmeistereien hat SCHULZ das Gerät adapiert und eine detaillierte Anzeige im unteren Feuchtigkeitsbereich von 0 – 2 Prozent geschaffen. Innerhalb von nur drei Sekunden wird ein exaktes Ergebnis angezeigt. Dabei kann das Instrument auf Wunsch auch mehrere Messpunkte erfassen und Durchschnittswerte ausgeben. Das Gerät verfügt über eine Schnittstelle zu einem Hand-Drucker. So kann dem Fahrer direkt bei Anlieferung des Streugutes ein Beleg über den Feuchtigkeitsgehalt ausgedruckt werden. Über eine spezielle Software lassen sich alle aufgenommenen Daten später auslesen, grafisch darstellen und zu Protokollzwecken archivieren. Die Straßenmeisterei Jever unterhält die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis Friesland. Sie hat das Prüfgerät von SCHULZ im Herbst 2008 erworben und setzt es seither fortlaufend mit Erfolg ein. In unregelmäßigen Abständen werden Lieferfahrzeuge kontrolliert. Erst nach Vorliegen des Messergebnisses wird dem Lieferanten die Genehmigung zum Einblasen des Salzes in die Vorratssilos erteilt. ie neue Methode zur Feuchtemessung hat sich unter den Straßenmeistereien in Deutschland schnell herumgesprochen. Bereits einige Dutzend dieser Geräte wurden verkauft. „Gerade zu Beginn der Wintersaison konnten wir ein hohes Interesse an diesem Produkt verzeichnen“, erzählt SCHULZ-Vertriebsleiter Uwe Westphal. ![]() |

Viele Straßenmeistereien lagern ihr Streugut in Holzsilos. Dabei darf die anhaftende Feuchtigkeit nicht mehr als 0,6 Prozent betragen. Wird dieser Wert überschritten, kann es beim Beladen der Streufahrzeuge nicht unerhebliche Schwierigkeiten geben. „Die Qualität des Auftausalzes bereits bei Anlieferung zu bestimmen ist eine wichtige Aufgabe und war in der Vergangenheit fast nicht möglich“, berichtet der Leiter der Straßenmeisterei Jever, Werner Lührs. „Kaum eine Straßen- oder Autobahnmeisterei war in der Lage, den Anteil der anhaftenden Feuchte sofort oder schnell zu ermitteln. Rein visuelle Beurteilungen der gelieferten Mengen waren stets riskant und kaum geeignet, Auftausalze vorbehaltlich der späteren Auswertung der Kontrollprüfung durch ein Prüfinstitut zu bemängeln“, so Lührs. Die Folge: Ein reibungsloses Beladen der Fahrzeuge war nicht mehr gewährleistet und der Winterdienst konnte oft nur mit nicht akzeptablen Verzögerungen einsetzen.