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Produkte entwickeln unter Realbedingungen |
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Neue Rezepte entstehen meist in Laboren. Der Nachteil: Die dort stattfindenden Prozesse unter Miniaturbedingungen lassen sich nicht so einfach auf industrielle Realverhältnisse hochrechnen. Parameter wie Druck, Temperatur, Gewicht und andere Umgebungseinflüsse nehmen Einwirkung auf das Produkt und können nur schwer im Labor nachgebildet werden. Die Lösung dafür bietet SCHULZ Systemtechnik mit einer neuen Funktion von ProControl: dem Rezeptassistenten.
ProControl ist das eigenentwickelte Prozessleitsystem des Visbeker Unternehmens. „Es kennt alle Systemparameter einer Anlage“, erklärt Uwe Westphal, Vertriebsleiter chemische Industrie. „Warum sollte man diesen Vorteil nicht auch beim Kreieren neuer Produkte nutzen?“ Dazu werden alle Produktionsschritte vor Ort manuell ausgeführt. Der Rezeptassistent registriert und protokolliert jeden noch so kleinen Vorgang: beispielsweise hinsichtlich Rührwerk, Temperatur, Füllgrad, Vakuum, Reaktor, Überdruck, PH-Wert usw. Sogar Handzugaben werden erfasst. Ist der Produktionsleiter vom neuen Produkt überzeugt, betätigt er nur noch den Knopf „Rezept generieren“.
„Das Rezept enthält alle Schritte, die vorher manuell ausgeführt wurden“, erzählt Westphal. Und die Erfahrung zeigt, dass dieser Rezeptentwurf schon sehr nah an das Endergebnis herankommt. Kleine Korrekturanweisungen können einfach in das neue Rezept integriert werden.
„Der Rezeptassistent lässt sich überall dort einsetzen, wo es um Batch-Prozesse geht“, sagt der Vertriebsbeauftragte. Viele Kunden aus der chemischen Industrie nutzen ihn bereits. Aber auch die Pharma- oder die Nahrungs- und Genussmittelindustrie kann ihn einsetzen.
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